Klassifikation
Eine aktuelle Version der IPC finden Sie unter: www.depatisnet.dpma.de/ipc/
Die IPC ist ein international gültiges Klassifikationssystem, das Ordnungseinheiten zu technischen Sachverhalten von Patenten und Gebrauchsmustern enthält. Patente und Gebrauchsmuster sind weltweit in dieses System eingeordnet. Damit ist es möglich, sprachenunabhängige Recherchen länderübergreifend durchzuführen. Für eine komplexe und erfolgreiche Recherche ist es notwendig, die IPC zu berücksichtigen und auch Schlagworte einzusetzen. Im Folgenden werden Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten beschrieben.
Recherche mit Patentklassifikation (IPC)
Vorteile:
- IPC weltweit eingesetzt -> weltweite Recherche möglich
- Unabhängigkeit von Sprachen bei Suchabfragen
- relativ gute Abdeckung der IPC-Daten in Datenbanken
- eindeutige Zuordnung zu bestimmten Technik-Gebieten
- Auswahl bestimmter Anwendungsgebiete möglich
- einmal ermittelte IPC kann für Anschluss- oder Überwachungsrecherchen wieder genutzt werden
Nachteile:
- großer einmaliger Aufwand bei Erstellung Suchprofil
- teilweise sehr große Trefferzahlen
- Anpassung bei IPC-Revision notwendig (allerdings nur mit geringem Aufwand verbunden)
- IPC nicht von allen Ämtern in gleichem Umfang genutzt
Recherche mit Schlagworten
Vorteile:
- weniger Aufwand bei Erstellung eines Suchprofils
- schnelles Suchergebnis
- evtl. zusätzliche Treffer zu IPC-Recherche
- Hilfsmittel bei Erstellung eines IPC-Profils oder auch zur Ermittlung zusätzlicher IPC-Notationen
Nachteile:
- Abhängigkeit von Sprachen bei Suchabfragen
- schlechte Abdeckung der Text-Daten in freien Datenbanken
-> sehr unvollständige Ergebnisse - viel Balast ("Müll") bei Suchergebnissen
- keine Zuordnung zu bestimmten Technik-Gebieten
- Auswahl bestimmter Anwendungsgebiete schlecht möglich
