PIZnet.de - Arbeitsgemeinschaft Deutscher Patentinformationszentren e.V.

Patentklassifikationen

Die IPC (International Patent Classification) und CPC (Cooperative Patent Classification) sind international gültige Klassifikationssysteme, die hierarchisch strukturierte Ordnungseinheiten zu technischen Sachverhalten von Patenten und Gebrauchsmustern enthalten. Patente und Gebrauchsmuster sind international in diese Systeme eingeordnet. Damit ist es möglich, sprachenunabhängige Recherchen länderübergreifend durchzuführen. Für eine komplexe und erfolgreiche Recherche ist es notwendig, die IPC und/oder die CPC  zu berücksichtigen und ggf. Schlagworte einzusetzen und diese miteinander zu verknüpfen. Im Folgenden werden Vor- und Nachteile beider Möglichkeiten und das grundsätzliche strategische Vorgehen beschrieben.

Weiterführende Informationen zur IPC und zur CPC finden Sie hier:

-       Erläuterungen zur IPC: http://www.dpma.de/service/klassifikationen/ipc/index.html

-       aktuelle Version der IPC:  www.depatisnet.dpma.de/ipc/

-       Erläuterungen zur CPC: Hilfe_CPC

-       aktuelle Version der CPC: http://worldwide.espacenet.com/classification?locale=en_EP

Recherche mit Patentklassifikationen (IPC, CPC)

Vorteile:

Nachteile:

Recherche mit Schlagworten

Vorteile:

Nachteile:

Grundansatz Recherchestrategie (Beispiel)

Recherchethema: „Lasermaterialbearbeitung einer Metalloberfläche“

Objekt = „Metalloberfläche“                     Prozess = „Lasermaterialbearbeitung“
SW = Suchwort / PK = Patentklasse

  1. SW Objekt  „AND“ SW Prozess => Ergebnis 1 (E1)
  2. SW Objekt  „AND“ PK Prozess  => Ergebnis 2 (E2)
  3. PK Objekt   „AND“ SW Prozess => Ergebnis 3 (E3)
  4. PK Objekt   „AND“ PK Prozess  => Ergebnis 4 (E4)
  5. "E1 OR E2 OR E3 OR E4"         => Endergebnis (E5)